
Gemeinschaft der ehemaligen F-104 "Starfighter"-Flieger
der Luftwaffe und Marine
Während
des fliegerischen Ausbildungsprogrammes der Bundeswehr mit dem
Waffensystem F/TF-104 G in Luke AFB, Phoenix, Arizona, die von
1964 bis 1983 durchgeführt wurden, rief der Gouverneur von
Arizona mit Urkunde vom 29. März 1967 die "Arizona Cactus
Squadron" ins Leben:
"zu Ehren der jungen deutschen Männer, die nach der
Pilotenausbildung zu Ehrenbürgern des Staates ernannt werden".
Angeregt
hatte das Tom Rhone, der von LITTON zur Betreuung der Deutschen
beauftragte Mitarbeiter, der auch 1976 die "USAF / Luftwaffe
International Friendship Foundation" gründete, die seitdem
örtlich wohltätige Organisationen und einen Studentenaustausch
unterstützt, zu dem deutscherseits eine/r Studierende/r aus
einer Fliegerfamilie ausgewählt wird.
In
zweijährigem Rhythmus findet, zeitgleich zur Internationalen
Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) seit 1992 in Berlin, die
"Reunion" statt. Die inzwischen unter dem Namen "Cactus
Starfighter Staffel" formierte Gemeinschaft hat sich die
Weiterführung dieser Aktivitäten zum Ziel gesetzt und
1997 in der Satzung ihren Zweck und Aufgaben wie folgt formuliert:
"Fußend
auf dem verbindenden Erlebnis gemeinsamen Dienstes und den Normen
des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland verpflichtet,
pflegt die CSS die Tradition der Militärfliegerei unter besonderer
Betonung der Epoche der F-104."