
Der
Airbus A300 ist das erste Flugzeug, das Airbus
Industries, ein Zusammenschluss aus verschiedenen Flugzeugherstellern
in Europa, entwickelte. Das Flugzeug sollte dem zu der Zeit übermächtigen
Marktführer Boeing die Stirn bieten.
1972
konnten die ersten Flugzeuge des Typs A300 abheben und erhielten ihre
Zulassung. Der Verkauf verlief zunächst schleppend, aber als die
Lufthansa und Air France den A300 in ihre Flotten integrierten, wurden
mehr Flugzeuge des Typs verkauft. Es wurden bisher 589 Flugzeuge dieses
Typs bestellt und 535 Stück ausgeliefert (Quelle: Orders &
Deliveries auf der Airbus Website, Stand 31. Oktober 2004).
Es
wurden verschiedene Typen des Airbus A300 gebaut, die zunächst
mit einem Zusatz in der Bezeichnung gekennzeichnet wurden, etwa Airbus
A300 B1 (das Grundmodell) oder Airbus A300 B4, eine verlängerte
Variante des A300. Schließlich ging man dazu über, die Varianten,
wie es bei Boeing üblich war, mit einer dreistelligen Zahl zu versehen,
wie etwa den Airbus A300-600, der größten Variante aus der
A300 Familie.
Der
A300 ist ein Mittel- bis Langstrecken-Großraumflugzeug, angetrieben
von zwei Turbofans (General Electric CF6 oder Pratt & Whitney JT9D)
unter den Tragflächen.
Die
meisten Exemplare wurden als reine Passagiermaschinen mit ca. 250 Sitzplätzen
konzipiert, doch verließen auch auf Frachtbeförderung umrüstbare
Exemplare (A300 C4) sowie reine Frachtmaschinen (A300 F4) die Werkshallen.
Da
die immer größer werdenden Flugzeugteile nicht mehr vom Super
Guppy transportiert werden konnten, wurde eine auf dem A300 basierende
Spezialversion gebaut. Der A300-600 ST, von der nur fünf Exemplare
gebaut wurden, ist auch unter dem Namen Beluga bekannt.
